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Online-Optiker machen glasklare Geschäfte

Der Brillen-Markt ist in Deutschland hart umkämpft. Unangefochten an der Spitze der Top-Verdiener im Optik-Sektor ist Fielmann. Auf den Plätzen folgen die Firmen Apollo Optik und Pro Optik. Ein Neuling in den Top Ten auf dem deutschen Markt ist das Internet-basierte Unternehmen Mister Spex.

Ein Ergebnis wie aus dem Wirtschafts-Bilderbuch legte der Online-Optiker Mister Spex hin: Denn im Jahr 2012 beläuft sich die Umsatz-Steigerung gegenüber dem Vorjahr auf über fünfzig Prozent. Das Berliner Unternehmen, das seinen Vertrieb ausschließlich über das Internet organisiert, liegt mit 26 Mio. Euro Jahresumsatz für misterspex.de damit erstmals und als einziges E-Commerce-Unternehmen unter den Top Ten der größten deutschen Optikern. Und das Geschäft mit den Brillen im Internet boomt weiter.

Online-Kauf auch im Brillen-Sektor attraktive Alternative

Derzeit darf Mister Spex auf 500.000 Kunden verweisen, im vergangenen Jahr waren es noch rund 300.000 Klienten. Diese nutzen alle die einfache und anwenderfreundliche Art des Brillenkaufs im Internet. In Verbindung mit Partner-Optikern vor Ort (inzwischen rund 300 in ganz Deutschland), welche unter anderem Sehtests durchführen und die Brillen auch anpassen, ist der Online-Vertrieb eine echte Alternative zum klassischen Brillen-Händler.

Für alle weiteren Optiker in den Top Ten Deutschlands steht die Beratung in der eigenen Filiale im Mittelpunkt. Klar, dass hier jeweils Kosten für Miete, Ausstattung und Personal ordentlich auf die Gewinnhöhe drücken. Oder, anders gesprochen, auf die Preise für Brillen, Linsen und Co. aufgeschlagen werden müssen. Die Klassiker unter den Filialisten bieten Dutzende, wenn nicht sogar Hunderte Filialen, verstreut über das ganze Bundesgebiet. Für viele Kunden steht der persönliche Kontakt zu ihrem “eigenen” Optiker eben nach wie vor an erster Stelle.

Der Klassenbeste – nämlich Fielmann – liegt mit 831 Mio. Umsatz meilenweit vor den Verfolgern: Apollo Optik mit 405 Mio. und dann mit “nur” 81 Mio. Umsatz der Drittplatzierte Pro Optik. Apropos Fielmann: Hier hat der 73jährige Gründer Günther Fielmann kürzlich das Firmenimperium für die nächsten Jahre in Familienhand gesichert. Geführt wird das Unternehmen zwischenzeitlich von seinen Kindern Marc und Sophie Luise.

Weitere in der Liste der Top-Verdiener mit Brille und Co. sind die Unternehmen Optiker Bode und Optik Matt (jeweils rund 41 Mio. Euro), die Firmen Binder Optik, Abele Optik und Aktivoptik Service AG (jeweils rund 40 Mio. Euro Umsatz) und schließlich die Krass Optik sowie Eyes and More mit jeweils unter 30 Mio. Euro Jahresumsatz.

Mister Spex bald in fünf Ländern aktiv

An diesen Zahlen lässt sich schon erkennen, dass das Modell von Mister Spex durchdacht ist und Zukunft hat, denn solche Steigerungsraten wie beim Online-Optiker sind nicht branchenüblich. Durch ein serviceorientiertes Internet-Angebot sowie durch die kundenfreundlichen Versandbedingungen bei Mister Spex – nämlich kostenloser Versand und Rückversand – lässt sich der Brillenkauf via Mausklick risikofrei testen. Seinen Bekanntheitsgrad gesteigert hat der Internet-Spezialist übrigens mit einer aktiven Informationskampagne im Fernsehen.

Mister Spex liefert derzeit in Deutschland und auch nach Österreich. Geplant ist der Ausbau des Online-Imperiums auch auf die Märkte in Spanien, Frankreich und Schweden. Im Angebot sind übrigens alle bekannten Marken wie Dolce Gabbana, Armani, Tom Ford, Boss, Calvin Klein oder Ray Ban. Hinzu kommen eine eigene Kollektion sowie auch ein breites Angebot an Skibrillen.

Kategorie:   Verschiedenes